Zahnärzte für Ihre Gesundheit
Dr. U. Kramann, York Sänger und Dr. E. Schramek

Allgemein

Ganzheitliche Zahnheilkunde – Was verstehen wir darunter?

  • Störfeld- und Materialtest
  • Amalgamsanierung
  • Herdsanierung
  • Ausleitung / Entgiftung
  • Orthomolekulare Therapie
  • Homöopathie
  • Psychodontie ®

Ganzheitliche Zahnheilkunde – Was ist anders?

Grundsätzlich geht es der ganzheitlichen Zahnheilkunde um den ganzen Menschen und nicht nur um die Erkrankung eines Zahnes oder des Zahnfleisches. Die moderne ganzheitliche Zahnheilkunde beachtet die engen Wechselbeziehungen des Zahn- Mundorgans zu den Organen und dem gesamten Organismus.
Diese energetischen Verbindungen kannten schon die alten Chinesen und entwickelten die Meridiantheorie, die Philosophie von Yin und Yang. So ist seit Alters her bekannt, dass von kranken oder gar toten Zähnen viele Krankheiten ausgehen können. Nicht selten leiden z.B. junge Frauen mit wurzelbehandelten oberen Frontzähnen an chronischen Unterleibserkrankungen und Blasen-Nierenerkrankungen, die nach der korrekten Entfernung der Zahnherde abklingen. Obere Frontzähne, Urogenitalsystem und Nieren stehen in enger energetischer Beziehung.

Gesunde Zähne unterliegen einem Stoffwechsel, d.h. die Zahnhartsubstanz enthält neben Mineralien organische Substanzen, die durch Blutgefäße und Nerven (Pulpa) im Inneren des Zahnes ständig erneuert werden. Wird die Pulpa entfernt gehen diese organischen Substanzen in Verwesung über, der Zahn verfärbt sich und gibt fortwährend “Leichengift” an das umgebende Gewebe ab. Er wird zum Herd! Nicht selten können solche Herde so genannte Therapiehindernisse darstellen. Der Arzt kann tun was er will, seine Maßnahmen greifen nicht entsprechend. Der Patient wird z.B. sein Rheuma nicht los solange kranke Zähne den Organismus belasten. Mit Hilfe alternativer Meßmethoden, der Elektroakkupunktur oder z.B. der Aurikulomedizin ist der ganzheitliche Zahnarzt in der Lage diese Zusammenhänge aufzudecken und den Kranken in Zusammenarbeit mit dem Arzt zu heilen.

In der Ganzheitlichen Zahnheilkunde wird ebenso die Wirkung der verwendeten Materialien beachtet. Neben der direkten Giftwirkung verschiedener Materialien oder ihrer Bestandteile ist eine indirekte oder immaterielle Wirkung zu beobachten. Denn jedes Sein, jede Substanz hat eine stoffliche und eine nichtstoffliche Komponente. Letztere macht sich die Homöopathie zu Nutze, indem sie einen Stoff nach genau vorgeschriebener Methode solange “verdünnt”, bis nur noch sein nichtstofflicher Anteil, seine “Schwingungsinformation”, in konzentrierter Form übrig bleibt. Aber auch andere Materialien wie z.B. Palladium oder Formaldehyd können zur toxischen Gesamtbelastung erheblich beitragen. Dabei reagiert jeder Mensch anders. Diese individuelle Verträglichkeit wird im Test ermittelt.

Ein der ganzheitlichen Zahnheilkunde verpflichteter Zahnarzt wird deshalb bemüht sein, Zahn- u. Mundgesundheit wiederherzustellen, und dabei sorgfältig die individuellen Besonderheiten und Störfelder beachten. Ganzheitliche Zahnheilkunde macht es sich auch zur Aufgabe zukünftige Gebißkrankheiten zu vermeiden. Die drei wichtigen Krankheitsformen des Zahn-, Mund- und Kieferbereiches – Karies, Parodontopathien und Kieferanomalien beruhen auf Fehlernährung, Bewegungsmangel und Fehlatmung. Ist der Patient bereit, dem zahnärztlichen Rat bezüglich Ernährung und Lebensweise zu folgen, kann ihm das häufig schwere Zahnschiksal erspart bleiben.

Zur Amalgam-Diskussion

Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es zur gesundheitsschädigenden Wirkung von Metallen, die in gängigen Amalgamfüllungen enthalten sind und von diesen abgegeben werden, keine kontoverse Diskussion mehr. Sie führen zu einer chronischen Vergiftung. Studien mit Schafen und Affen, die an der Universität von Calgary, Canada, durchgeführt wurden, zeigten, dass radioaktiv markiertes Quecksilber, das von neu und korrekt eingesetzten Amalgamfüllungen abgegeben wurde, bereits wenige Wochen darauf in den Nieren, dem Gehirn und den Darmwänden auftauchte.

Durch seine Affinität zu Sulfhydryl-Gruppen bindet sich Quecksilber sehr stark an Strukturen des Nervensystems und des Bindegewebes. Weitere Studien zeigten, dass Quecksilber über alle Nervenenden in die Peripherie aufgenommen wird (z.B. den nervus hypoglossus der Zunge, das autonome Nervensystem der Lunge oder des Verdauungstraktes und des Bindegewebes) und sehr schnell über das Innere des Nerven zum Rückenmark und dem Hirnstamm transportiert wird.

Auf seinem Weg von der Peripherie zum Gehirn blockiert Quecksilber Enzyme, die für den Aufbau von Tubulin essentiell sind. Tubulin bildet tubulare (röhrenförmige) Strukturen innerhalb jedes Nerven. An ihnen entlang findet der Transport von Stoffwechselprodukten aus der Nervenzelle in die Peripherie und die Aufnahme von Nährstoffen, die die Nervenzelle benötigt, aus der Peripherie in die Nervenzelle statt. Sobald das Quecksilber den Nerv hinaufgewandert ist, wird die Nervenzelle in ihrer Fähigkeit, sich selbst zu versorgen und sich selbst zu entgiften, behindert. Die Zelle wird toxisch und stirbt ab – oder lebt bei chronischer Fehlversorgung weiter. Das Quecksilber, das in die Nervernzelle eingedrungen ist, kann nicht mehr über die normalen Wege ausgeschieden werden und beginnt, seine bekannten schädlichen Wirkungen auf die Zelle (insbesondere auf Mitochondrien,, den Zellkern und andere Zellorganellen) auszuüben [nach KLINGHARDT].

Zahlreiche chronische Erkrankungen, wie Arthritis, Rheuma, Asthma, Allergien, Migräne, Dermatosen und viele neurologische Erkrankungen denen die Schulmedizin ohne Heilerfolg gegenübersteht, gehen auf eine Quecksilberbelastung zurück. Schwermetalle, wie Quecksilber, sind grundsätzlich Gifte.

Die Symptomatik beginnt schleichend und äußert sich vor allem in:

  • Allgemeiner Schwäche
  • Kopfschmerzen
  • reduzierter Leistungs-, Merk- und Lernfähigkeit
  • Muskelzuckungen
  • Zungenbrennen/Metallgeschmack
  • Gelenkschmerzen
  • Blauviolettem Zahnfleischsaum (sog. Amalgamtätowierung)
  • Allergien
  • Herzrhytmusstörungen
  • Haarausfall
  • Ohrgeräusche
  • Energielosigkeit
  • chron. Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Bauchschmerzen
  • Infektanfälligkeit
  • Trigeminusneuralgie
  • psychischen Leiden (nach DAUNDERER)

Dem naturheilkundlichen Zahnarzt stehen jedoch mit der Elektroakkupunktur, der Aurikulomedizin und Kinesiologie sichere Diagnostikmethoden zur Verfügung. Um schwere chronische Erkrankungen zu vermeiden oder auch zu heilen, ist eine Entgiftung und Entschlackung des Körpers unumgänglich. Eine der vordringlichsten Maßnahmen hierfür ist es, die Amalgamfüllungen zu entfernen und beherdete Zähne zu sanieren.
Amalgamfüllungen durch einfaches Ausbohren zu beseitigen reicht dabei jedoch keinesfalls aus. Um die gesundheitsbelastenden Bestandteile des Amalgams aus dem Grundsystem und aus anderen Körperzellen zu eliminieren, ist eine mehrschichtige Entgiftungstherapie, für den Therapieerfolg zwingend erforderlich. Eine systematische Ausleittherapie – meist auf homöopatischer Basis – entgiftet Organe, Gewebe und Zellen des gesamten Menschen.

Solche Entgiftungsmaßnahmen sind dann jedoch sinnlos, wenn auch nur Spuren von Amalgamresten (z.B. unter Kronen) in den Zähnen zurück gelassen werden. Eine erfolgreiche Entgiftungstherapie lässt sich messtechnisch einwandfrei nachweisen, wird jedoch vor allem vom Patienten als ein neues Gefühl von Gesundheit und Kraft verspürt. Die Abwehrkraft, die zur dauernden Beherrschung des Giftes gebunden war, steht nun zur Heilung zur Verfügung. Nun wirken auch die allgemeinärztlichen Maßnahmen wieder und einer allgemeinen Verbesserung des Gesundheitszustandes, steht nichts mehr im Wege.

Ist die ganzheitliche Zahnheilkunde teurer?

Ausgenommen bei Personen mit einer hautärztlich nachgewiesenen Amalgam- und Kunststoffallergie (Vergiftung ist nicht Allergie!) erfolgt eine Kostenübernahme per Krankenschein nur für Amalgamfüllungen. Wer sich als Gesunder damit nicht belasten möchte und das als Kranker nicht sollte, muss sich für biokompatible Füllungen, wie Edelmetalle oder Keramikeinlagefüllungen entscheiden.

Die Keramik hat dabei den Vorteil, dass sie neben ihrer Ungiftigkeit höchsten ästhetischen Anforderungen gerecht wird. Zwar entstehen fürs Erste höhere Kosten, denn Einlagefüllungen erfordern einen erheblichen Mehraufwand, aber auf Dauer oder gar aufs ganze Leben bezogen, ist dieses dennoch die billigste und vor allem beste, weil gesündeste Versorgung. Nicht nur, dass man sich zukünftig unliebsame Behandlungen erspart, sondern man erhält vor allem damit seine eigenen Zähne, was besser und billiger, als alles andere ist.

In der ganzheitlichen Zahnheilkunde können auf diese Weise durch Einsatz hochwertigster, biokompatibler Materialien, gesunde Ernährungs- und Lebensweise auch vorgeschädigte Zähne dauerhaft saniert und bis ins hohe Alter erhalten werden.

August 16, 2016

0 Comments

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>